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Der Bürokratie Strick

Heute: Abmeldung eines Autos durch Verzug ins Ausland.

Eine kleine Geschichte über die verzwickten Wege der Bürokratie.

Wir nehmen den Fall – man fährt mit dem Auto ins Ausland und will das auto dort anmelden – alles kein Problem man wundert sich viell. als Österreicher über die geringen Kosten die so eine Anmeldung dort verursacht oder über die (relativ zu AT) quasi nicht vorhandene KFZ Steuer .. aber alles läuft flüssig.

Bis man dann das KFZ in AT abmelden möchte – denn dann wird das lustig – das funktioniert nämlich vom Ausland nicht (obwohl man im Ausland davon überzeugt ist, dass dies funktioniert). Man muß dann nämlich schon die Kennzeichen und den Zulassungsschein bitte in die Zulassungsstelle AT bringen um das KFZ abmelden zu können.

Da die Kosten für den Weg bis zur Zulassungsstelle in AT dann eventuell nicht ganz unerheblich sind überdenkt man diese Vorgehensweise kommt aber zu dem Entschluss, daß man nicht viele Alternativen hätte außer sich zu entscheiden sein Konto zu sperren und alle behördlichen Zustellungen durch fehlenden Wohnsitz in At im Sande verlaufen zu lassen. Möchte man eventuell nicht – also schnappt man sich die Kennzeichen und fliegt damit nach AT um endlich sein KFZ abmelden zu können und ENDLICH auch die Versicherung (die sich vorher ja auch nicht kündigen lässt).

Dort angekommen steht man dann mit seinen Kennzeichen und seinem Typenschein und bittet um Abmeldung – wird aber vertröstet, denn dazu muß auch der Zulassungsschein abgegeben werden. Das ist lustig, Fräulein, weil der wurde bei der Anmeldung im Ausland nämlich eingezogen! – Ja, dann kann man nicht abmelden.. außer sie hätten eine Anmeldebestätigun aus dem Ausland – man denkt ja mit und hat die dann auch dabei – zur großen Verwunderung aller Anwesenden ist diese allerdings in Landessprache des Landes verfasst in dem das Auto nun zugelassen wurde. Da könnte dann ja auch jeder kommen, also fordert man eine – wichtig! – notariell beglaubigte Übersetzung – dieses Dokumentes. Von den Kosten wären wir dann insgesamt wohl in etwa beim Anschaffungspreis eines kleinen Einfamilienhauses angelangt (natürlich im Ausland, in AT zu teuer). Man kann also nicht.

Und man konnte doch – durch eine kleine Lücke muss man nur einen Weg finden um das gefährliche und totbringende Labyrinth der Bürokratie zu umgehen anstatt es zu wagen auch nur einen Fuss hineinzusetzen (dieser wird sofort abgefressen).

Man meldet also schlichtweg seinen Zulassungsschein als gestohlen oder verloren – punktum – und gleich danach meldet man das KFZ ab – fertig – da man natürlich auch dafür persönlich anwesend sein muss spart man sich auch auf diese Art und Weise NICHT den Gang zur Zulassungsstelle – ganz egal ob man nun tot, in Südafrika oder am Mond ist.

Kategorien:Abseits der GIS
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